Messer im täglichen Gebrauch

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Küchenmesser werden in den meisten Fällen täglich genutzt und somit werden Sie über die Zeit stumpfer. Das Messer schneidet schwerer und muss daher nachgeschliffen werden. Oftmals ist man davon genervt und kauft sich einfach ein neues Messer. Doch bei guten Messern, die früher einiges gekostet haben, hört das Wegschmeißen dann schon auf und man sucht nach einer Lösung. Die Lösung könnte sein, seine Messer zu einem Schmied zu bringen und schleifen zu lassen. Das kostet aber auf die Dauer unnötiges Geld, das man nicht ausgeben muss. Stattdessen ist Wetzstahl eine kostengünstigere Alternative damit ihre Messer schön scharf bleiben. Durch das Wetzen mit dem Stahl richtet sich Ihre Schneide, die sich im Laufe der Zeit umlegt, wieder auf.

Veränderungen im Stahl erkennen

Diese Veränderung kann man mit bloßen Augen zwar nicht sehen, aber man merkt es. Der Werkstoff der Wetzstahle hat eine Härte von ca. 65° Rockwell und besteht aus verchromten Stahl. Für diese Stähle wird ein Werkzeugstahl verwendet der einen Gehalt von 1,15 % Kohle und 0,6 % Chrom, sowie 0,03 % Vanadium beinhaltet. Durch diese Inhalte wird der Wetzstahl besonders verschleißfest. Das ist erforderlich um steigenden Qualität der Messer zu entsprechen. Es gibt verschiedene Oberflächen des Wetzstahls. So gibt es den Mittelfeinzug. Dieser reicht für den normalen und herkömmlichen Gebrauch in Haushalt und Küche. Der Feinzug ist extra für Metzger, die den Grad der Schneide ausrichten um einen glatten Schnitt zu erhalten. Zum Schärfen wird das Messer in einem Winkel von circa 20 Grad an den Stahl angelegt und mit einem leichten Druck vom Heft zur Spitze über den Stahl bewegt beziehungsweise gewetzt. Die Bewegung sollte dabei immer vom Körper weg erfolgen, damit keine Verletzungen entstehen. Einige Anleitungen über das Wetzen findet man auf Youtube, sodass man nicht erst lange Anleitungen lesen muss, um zu verstehen wie der Wetzstahl funktioniert.